Es ist ein wenig her seit das letzte Update auf diesem Blog gemacht wurde. Dass heißt aber nicht, dass wir untätig waren. Es wurde viel gearbeitet, Erfahrungen gesammelt und wie immer auch viel Neues entdeckt.
Zunächst erfolgte ein Update auf Wordpress 2.9.2. Die Entwicklung von Wordpress schreitet in den letzten Monaten relativ rasant voran, dass bemerkt man auch an der Fülle an neuartigen Plugins, die wie Pilze aus dem Boden schießen.
Und schließlich ist ein neues Theme in den Blog eingefügt worden, welches Übersicht und Flexibilität zurück bringen soll. Es st etwas minimalistisch oder puristisch wenn man möchte, aber sollte seinen Zweck erfüllen und genau dafür ist es auch gedacht und nicht mehr.
Die nächsten Arbeiten am Blog werden sich auf XHTML Validierung und barrierearme Programmierung beziehen. Hierzu werden wir sicher auch noch einige Infos veröffentlichen.
Mein Ziel war es Wordpress zu beschleunigen ohne direkt auf Plugins zurück zu greifen, sondern mit einfachen Bordmitteln zu arbeiten. Eine Inspiration war unter Anderem ein Artikel im Wordpress Magazin.
Alle Anpassungen beziehen sich auf die zur Zeit aktuelle Version von Wordpress 2.8.6.
GZip – aktivieren
Die native Komprimierung des HTTP Contents kann über einen einfachen Befehl direkt innerhalb des Themes aktiviert werden. Hierzu muss einfach der Befehl ob_start(“ob_gzhandler”); in die functions.php eingefügt werden.
Voraussetzung für die Komprimierung ist eine Unterstützung durch den Hoster. PHP muss die entsprechenden Libraries mit einkompiliert haben.
Theme optimieren
Ein weiterer Punkt ist die Optimierung des Wordpress Themes. Hier ersetzt man einfach, einige Wordpress-Variablen durch feste Angaben, soweit dies Möglich ist.
Beispielsweise in der header.php die Angabe der Domain für den Link im Seitenkopf und auch der Titel des Blogs im Seitenkopf.
Mit der Tag Cloud ist als Widget ein nettes Feature zu Wordpress hinzu gekommen. In Wordpress 2.8 hat sich nicht sehr viel an dieser Funktion getan. Wenn die Tag Cloud nicht als Widget genutzt wird, dann kann man es auch direkt in sein Theme einbauen mit der Funktion:
<?php wp_tag_cloud(); ?>
Ich selbst bin auf folgendes Problem gestoßen. Bei der Standard-Installation von Wordpress werden die Inhalte, die im Editor erstellt werden von bestimmten HTML-Eigenschaften gefiltert. Das betrifft insbesonders alleinstehende Zeilenumbrüche (<br />, <p>). Es ist ärgerlich, wenn man nichtmal einen Absatz mehr einfügen kann und die Zeilenumbrüche einfach entfernt werden.
Das Problem ist ein interner Filter in Wordpress, der bei der Speicherung des Inhalts zum tragen kommt. Nun habe ich nach Lösungen gesucht.
Den Teil des scripts anpassen wollte ich nicht, da ich bei einem Update von Wordpress nicht gleich wieder diese Änderung machen wollte. So blieb nur die Lösung über ein Plugin. Weiter lesen… »
Auch ich blieb hier nicht von Spam verschont. Deshalb habe ich mich nach netten Plugins umgeschaut, welche mit einem CAPTCHA die entsprechenden Stellen sichern.
Ich habe mich schließlich für SI CAPTCHA als Plugin entschieden.
http://www.642weather.com/weather/scripts-wordpress-captcha.php
Nach der Installation kann man noch im Theme die Position des CAPTCHA bei den Kommentaren ändern. Ansonsten läuft das Plugin ohne großen Konfigurationsaufwand und es verwendet den korrekten Sprachcode.
Ich habe da am Anfang ziemlich komisch aus der Wäsche geguckt, warum bei dem deutschen Theme auf der Startseite nun steht “Den ganzen Beitrag lesen” und bei den Archiv-Seiten steht dort “(mehr…)”.
Dies hat den Ursprung im deutschen Theme. Da ich z.B. für mein aktuelles Theme das “WordPress Standard DE-Edition” als Grundlage genommen habe, konnte ich das relativ schnell finden.
In der Datei index.php im Theme befindet sich der Eintrag:
<?php the_content(‘Den ganzen Beitrag lesen »’); ?>
Wie man schnell erkennt, wird der “more link text” über einen Parameter gesteuert, den man nach belieben anpassen kann. Sobald der Parameter weg gelassen wird, übernimmt die Standardausgabe. Hier sind noch detaillierte Beschreibungen, welche Parameter noch für “the_content” möglich sind:
http://codex.wordpress.org/Template_Tags/the_content
Viel Spaß beim ausprobieren.
Ich lese immer wieder das Wordpress-User Probleme hatten Wordpress von der Version 2.5 auf 2.7 (oder andere Kombinationen) anzuheben.
Bekannte Probleme sind, dass die Admin-Ebene immer wieder 2.7 zum Update anbietet, obwohl es installiert ist. Das das automatische Update-Skript nicht läuft, wenn zuvor das System nicht auf ein blankes 2.5 basiert, etc.
Erwähnt werden viele dieser Probleme z.B. hier:
http://www.wordpress-magazin.de/wordpress-27-upgrade-probleme/
Es hat etwas gedauert und sowohl das testen von Wordpress ab der Version 2.5 als auch die Entwicklung eines ansprechenden Designs hat etwas gedauert.
Da ich im Moment relativ wenig Zeit habe mich selbst wieder an ein Webdesign zu begeben, habe ich mich entschieden ein bestehendes Design für mein Wordpress Blog zu verwenden.
Leider unterstützt das Template noch keine Widgets, aber das bringe ich ihm sicher auch noch bei. Ansonsten gefällt mir das Design sehr gut, da es neben den grafischen Gimmicks auch noch gut lesbar ist.
Lässtig ist nur die Übersetzungsarbeiten, da man hier für durch alle php-Dateien durch muss, um die englischen Sätze in deutsche umzuschreiben.
Auf meinem USB-Stick befindet sich das nette kleine Programm BlogDesk. Der Vorteil dieses kleinen Programms ist der automatische Upload von Bildern und Links in den Blogeintrag.
Beiträge lassen sich einfach offline erstellen und bei Bedarf entsprechend veröffentlichen. Das Programm ist voll kompatibel zur Wordpress-Version 2.2.2.
Das Programm kann man unter www.blogdesk.org finden.