SEO Checkliste
Um bei Suchmaschinen (besonders Google) schön weit oben gelistet zu werden, bedarf es nicht nur Aufwand im Marketingbereich, um viele Backlinks zu erhalten. Diese kommen mit entsprechendem Inhalt ganz von alleine.
Wichtig ist auch die technische Voraussetzung zu schaffen, um beim Scan der Seite eine hohe Punktzahl zu erreichen. Dieser Score wird im SEO-Bereich häufig als die wichtigste Grundlage genommen.
Im folgenden gebe besonders Beispiele die SEO-Ziele unter WordPress zu erreichen:
Doctype XHTML 1.0 Strict und W3C Validator
Alles steht und fällt mit einem standardisierten HTML-Code. Auch wenn man ein schönes Design hat und viele Extras einbauen möchte, solange der Quellcode Fehler beinhaltet wirkt es sich negativ auf die Bewertungen aus.
Als Grundlage sollte das HTML-Dokument immer von Doctype Strict sein. Somit erhöht man die Kompatibilität zu verschiedenen Browsern und man erleichtert es den Suchmaschinen den Code zu interpretieren.
Beispiel Doctype:
<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Strict//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-strict.dtd">
Als zweites sollte der HTML-Code selbst und das dazugehörige CSS dem Standard entsprechen. Hierbei hilft der Validator von W3C, den Hütern des Standards selbst. Ebenso wird hier ein Validator für CSS-Dateien angeboten.
HTML-Dokument
Auch wenn ein Code valide ist, muss er nicht unbedingt optimiert für die Suchmaschinenbewertung sein. Einige Punkte sollte man zusätzlich beachten, um keine negativen Punkte zu sammeln.
- CSS und Javascript-Dateien nach Möglichkeit in externe Dateien auslagern.
<link rel="stylesheet" href="style.css" type="text/css" media="screen" />
- Der Zeichensatz der Seite sollte auf UTF-8 eingestellt sein, um auch alle Sonderzeichen korrekt zu unterstützen.
<meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8" />
- CSS Formatierungen auslagern (Spaghetti-Code verhinden)
Dies bedeutet, dass CSS Formatierungen nicht im Code durch den Einsatz von style-Attributen stattfinden soll, sondern alles mit CSS-Klassen formatiert wird.
Da dies besonders bei CMS-Systemen nicht immer einfach und für WordPress werde ich dazu noch einen eigenen Artikel verfassen.
- Layout der Seite nicht mit Tabellen sondern DIV-Layern gestalten.
- Keine Java-Applets verwenden
- Keine Frames und Framesets einsetzen
- Sprachenschlüssel in den Meta-Angaben hinterlegen
<meta name="content-language" content="DE" /> <meta name="language" content="deutsch, de" />
- Bilder mit ALT-Attributen versehen. Dies ist auch für barrierefreie Darstellungen wichtig.
- Alle Links mit Title-Attributen versehen. Dies erleichtert die Indizierung und die Unterscheidung von Verlinkungen.
Meta-Informationen
Die Meta-Tags im HTML-Dokument haben immer schon eine wichtige Rolle. Für die Suchmaschinenoptimierung gelten einige Grundregeln.
Der Titel-Tag:
Der Titel der Seite sollte einen Wiedererkennungseffekt haben indem z.B. der Name oder Domain der Seite mit eingebettet ist. Zudem sollte jede seite einen eigenen Titel erhalten, in dem ggf. ein seitenbezogenes Schlüsselwort enthalten ist.
Description:
Die Meta-Description sollte einen Kurztext enhalten, welcher mindestens einmal den Namen der Seite und ggf. Schlüsselworte enthält, welche im Inhalt der Seite Auftaucht, z.B. in den Überschriften. Der Text sollte aber nicht länger als 165 Zeichen sein.
Keywords:
Die Keywords sind kommaseparierte Schlüsselworte, welche nach Möglichkeit auch im Inhalt der Seite auftauchen sollten, vornehmlich in Überschriften, Alt-Texten der Bilder, Seitentitel, Meta-Description und Verlinkungen.
Für WordPress kann hier zum Beispiel das All in One SEO Pack. Es baut Seitentitel, Beschreibung und Schlüsselworte nach den Inhalten der Artikel auf aus Tags und Kategorien.
Sitemap.xml + Robots.txt
Eine einfache Variante um Google eine Auflistung des Seiteninhalts mitzuteilen, ohne das Google von selbst auf die Seite finden muss ist eine XML Sitemap bereit zu stellen.
Im großen weiten Internet finden sich eine vielzahl von Anbietern, die eine Seite scannen und eine entsprechende XML-Datei erzeugen. Anbieter wie 1und1 bieten zur Domainverwaltung ebenfalls eine direkte Möglichkeit die entsprechende XML-Datei zu erzeugen und diese auch als GZ Datei zu komprimieren und anschließend auch sofort an Google zu senden.
Für WordPress gibt es entsprechende Plugins, welche auch genau diese Arbeit übernehmen. Z.B. mit Google XML Sitemaps lässt sich ein kompletter Blog mit Seiten und Artikeln in die Sitemap übernehmen und direkt Google und Bing darüber informieren.
Der Vorteil ist, dass die Suchmaschinen immer die aktuellen Informationen aus erster Hand erhalten und nicht durch die eigene Interpretation.
Damit auch zukünftig Suchmaschinen auf diese Sitemap zurück greifen sollte eine robots.txt Datei im Root-Verzeichnis erzeugt werden. Mit einer robots.txt kann man den Suchmaschinen hinweise geben, welche Teil der Seite gescannt werden darf und welcher nicht. Zudem kann hier auch nochmal der Link zur Sitemap eingebettet werden.
Beispiel der robots.txt:
User-agent: * Disallow: Sitemap: http://www.custus.de/sitemap.xml.gz
Suchmaschineneinträge
Es gibt Indizierungsdienste (Google, Bing) und es gibt Verzeichnisdienste (DMOZ, Yahoo). Man kann also auch neben der technischen Grundlage tätig werden und seine Seite über die Verlinkung bei diversen Diensten bekannt machen.
Sinnvoll ist die bekanntgabe der Seite bei DMOZ.org, da diese Seite von vielen Suchmaschinen verwendet wird.
Analyse
Um einen Richtwert für SEO seiner Seite zu erhalten kann man seine Seite analysieren lassen. Eine eindrucksvolle und hilfreiche Analyse erhält man unter Seitenreport.de.
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