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Wordpress Tuning #1

11.12.2009 custus Kategorie: Wordpress Kommentar (1)

Mein Ziel war es Wordpress zu beschleunigen ohne direkt auf Plugins zurück zu greifen, sondern mit einfachen Bordmitteln zu arbeiten. Eine Inspiration war unter Anderem ein Artikel im Wordpress Magazin.

Alle Anpassungen beziehen sich auf die zur Zeit aktuelle Version von Wordpress 2.8.6.

GZip – aktivieren
Die native Komprimierung des HTTP Contents kann über einen einfachen Befehl direkt innerhalb des Themes aktiviert werden. Hierzu muss einfach der Befehl
ob_start(“ob_gzhandler”); in die functions.php eingefügt werden.
Voraussetzung für die Komprimierung ist eine Unterstützung durch den Hoster. PHP muss die entsprechenden Libraries mit einkompiliert haben.

Theme optimieren
Ein weiterer Punkt ist die Optimierung des Wordpress Themes. Hier ersetzt man einfach, einige Wordpress-Variablen durch feste Angaben, soweit dies Möglich ist.
Beispielsweise in der header.php die Angabe der Domain für den Link im Seitenkopf und auch der Titel des Blogs im Seitenkopf.

CSS Optimieren
Wenn man sein CSS durchgeht findet man früher oder später unzählige Elemente, die man doppelt hat, nicht mehr benötigt, oder welche schlichtweg veraltet sind.
Trotzdem kann man eine CSS-Datei noch auf verschiedene Art optimieren, z.B. in der Größe. Mit cleancss.com kann man sich seine CSS-Datei optimieren lassen.

Wordpress Head aufräumen
Es gibt einige Funktionen, die bei der Basisinstallation nicht bekannt sind, aber man gut benutzen kann. Eine davon ist remove_action. Man kann also einige Aktionen in der functions.php des aktuellen Theme deaktivieren:

remove_action(‘wp_head’, ‘wlwmanifest_link’);
remove_action(‘wp_head’, ‘rsd_link’);
remove_action(‘wp_head’, ‘wp_generator’);

In diesem Fall wird aus dem Header-Bereich des HTML-Dokuments nicht gebrauchte meta-links entfernt.

Unnötige Plugins entfernen
Nicht alle Plugins die man so für Wordpress einsetzen kann lohnen sich. Viele erhöhren nur die Anzahl der Queries auf die Datenbank und somit auch die Ladezeit der Seite. Es ist besser man optimiert die Plugins indem man alle unnötigen heraus nimmt. Diese Maßnahme kann den Blog erheblich beschleunigen.

Wordpress Cache nutzen
Wenn man keine Plugins nutzen möchte, um eine Cache-Funktion einzusetzen, so kann man auf die Wordpress eigenen Funktionen zurückgreifen. Es sind einige Handgriffe notwendig, aber es lohnt sich, da die Abfragegeschwindigkeit enorm verbessert werden kann.

  1. Zuerst muss man im verzeichnis wp-content/ das Unterverzeichnis cache anlegen und mit Schreibrechten versehen.
  2. Dann muss die wp-config.php angepasst werden. Hier kann folgende Zeile hinzugefügt werden:
    define(‘ENABLE_CACHE’, true);
  3. Wenn man nun auch noch bestimmen möchte, wie häufig der Cache aktualisiert werden soll, kann der folgende Befehl in der wp-config.php die Sekunden bis zur Aktualisierung festlegen:
    define(‘CACHE_EXPIRATION_TIME’, 900);

Es kann gut sein, dass ein Chaching-System die bisherige Art und Weise wie der Blog Aktualisiert wird, beeinträchtigt. Aber nach einer gewissen Zeit gewöhnt man sich auch daran.
Wenn also die Seite nicht sofort die gerade geänderten Inhalte anzeigt, so kann man einfach den Cache-Ordner leeren und Wordpress baut sich die Seiten neu auf.

Kommentare

Eine Antwort zu “Wordpress Tuning #1”

  1. Stefan B.
    Am 12. Dezember 2009 um 09:31 Uhr

    Da ich im Moment Informationen zur Geschwindigkeitsoptimierung von WP suche bin ich auf deinen Artikel gestossen. Ich denke das hier ein paar sehr hilfreiche Tipps dabei sind. Ich werde als erstes versuchen das GZIP zu aktivieren. mal sehen welchen Erfolg ich damit auf meinem Blog verzeichnen kann.
    Danke noch mal für die Liste mit den Tipps.

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