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.NET ist tot … es lebe .NET

18.08.2008 custus Kategorie: ASP.NET Kommentare (0)

Ich konnte in den vergangen Monaten reichlich Erfahrung in der Erstellung von ASP.NET und C# WinForms sammeln.
Der Anfang machte ich mit dem .NET Framework 1.1 und Visual Studio 2003. Die IDE ist völlig instabil und voller Bugs. Für die Erstellung von ASP.NET Anwendungen mit entsprechenden Code-Behind kaum geeignet. Das Framework ist in vielen bereichen bereits bestehenden Programmiersystemen nachempfunden (JAVA, PHP). Es ist nicht zu übersehen, das .NET einfach zu schnell auf den Markt geworfen wurde und entsprechend einer kleinen Todgeburt gleich kommt.

Doch oho. Visual Studio 2005 und schließlich auch VS 2008 sind erschienen. Das .NET Framework 2.0 brachte mehr stabilität, viel mehr Möglichkeiten (z.B. Ajax Extension, in Framwork 3.5 bereits integriert).
Und Schlußendlich wurde auch das entwickeln von ASP.NET Webseiten wurde einfacher und mit VS 2008 und dem Framwork 3.5 wurde es auch einfacher entsprechend dem Design Pattern MVC bzw. MVP zu entwickeln.
MVC ist in der Webentwicklung, besonders bei der Umsetzung von SO-Applikationen in hochperformanten Systemen mitlerweile zum absoluten Schlagwort geworden.

Wirklicher Vorteil für .NET z.B. mit C# ist hier die Möglichkeit ein MVP Modell aufzusetzen und als Presenter sowohl eine Web-Oberfläche als auch WinForms zu verwenden. Hier liegt die wahre Kraft des neuen Frameworks, denn hier lässt sich teamorientierte Modulentwicklung einfach gestalten.

Ich versuche mich gerade an einem solchen Modell für .NET. Natürlich orientiere ich mich auch an bestehenden Frameworks. Mein Ziel ist hier eine komplette abstrahierung der Datenbankebene, um mit einfacher Konfiguration z.B. eine Oracle oder MySQL-Datenbank unter das Programm setzen zu können.

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